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Herzog Albrecht V. von Bayern, gemalt von Hans Mielich
Ein Herz für Bayern
Herzog Albrecht V. von Bayern (der Großmütige):
Ein Förderer der Kunst und des Glaubens
Herzog Albrecht V., geboren am 29…
Herzog Albrecht V. von Bayern (der Großmütige):
Ein Förderer der Kunst und des Glaubens
Herzog Albrecht V., geboren am 29…
description Beschreibung
Ein Herz für Bayern
Herzog Albrecht V. von Bayern (der Großmütige):
Ein Förderer der Kunst und des Glaubens
Herzog Albrecht V., geboren am 29. Februar 1528 in München, war ein Mann mit einer Leidenschaft für Kunst, Musik und den katholischen Glauben. Als Sohn von Herzog Wilhelm IV. und Maria Jakobäa von Baden wuchs er in einer Zeit auf, in der Bayern von religiösen Umbrüchen geprägt war.
Ein Herz für die Kunst
Der Herzog war ein begeisterter Kunstsammler. Er legte den Grundstein für die heutige Bayerische Staatsbibliothek und holte den berühmten Komponisten Orlando di Lasso an seinen Hof. Seine Liebe zur Musik war so groß, dass er oft selbst an Aufführungen teilnahm und sogar versuchte, einige Takte mitzusingen – sehr zum Amüsement seiner Hofgesellschaft.
Ein Herz für den Glauben
Als überzeugter Katholik setzte sich Albrecht für die Gegenreformation ein. Er lud die Jesuiten nach Bayern ein und übertrug ihnen 1557 die Leitung der Universität Ingolstadt. Sein Ziel war es, den katholischen Glauben zu stärken und die Bildung im Land zu fördern.
Ein Herz für die Familie
1546 heiratete Albrecht Anna von Österreich, die Tochter von Kaiser Ferdinand I. Diese Verbindung stärkte die Beziehungen zwischen Bayern und den Habsburgern. Das Paar hatte zehn Kinder, darunter Wilhelm V., der später die Nachfolge seines Vaters antrat.
Ein Herz für die Region
Obwohl es keine direkten Hinweise auf einen persönlichen Besuch Albrechts in Vachendorf gibt, beeinflussten seine Reformen und seine Förderung der Kirche auch die Pfarreien in der Region. Der Herzog war der Initiator der Visitation von 1558, in der der Vachendorfer Pfarrer Joannes Burckstaler von einer Kommission befragt wurde. Die Nähe von Vachendorf zur bayerischen Grenze machte die Pfarrei zu einem wichtigen Teil der kirchlichen und politischen Landschaft, gerade auch weil es sich damals um eine der flächenmässig grössten Pfarreien überhaupt handelte. Burckstaler berichtet uns von 2.000 Kommunikanten, für die er zuständig sei.
Ein Herz für die Nachwelt
Albrecht starb am 24. Oktober 1579 in München. Sein Herz wurde in der Gnadenkapelle von Altötting beigesetzt, einem bedeutenden Marienwallfahrtsort. Diese Geste unterstrich seine tiefe Frömmigkeit und seine Verbundenheit mit der Marienverehrung.
Ein Herz für die Anekdoten
Eine humorvolle Begebenheit aus Albrechts Leben erzählt von seiner Vorliebe für prunkvolle Feste. Einmal soll er ein Festmahl mit so vielen Gängen veranstaltet haben, dass die Gäste am Ende nicht mehr wussten, ob sie noch essen oder schon tanzen sollten. Albrecht selbst soll lachend bemerkt haben: "Wer nicht mehr essen kann, der soll tanzen, und wer nicht tanzen kann, der soll singen!"
Herzog Albrecht V. bleibt in Erinnerung als ein Mann, der mit Herz und Leidenschaft für Kunst, Glauben und seine Heimat Bayern lebte.
(Jochen Nistler)
Herzog Albrecht V. von Bayern (der Großmütige):
Ein Förderer der Kunst und des Glaubens
Herzog Albrecht V., geboren am 29. Februar 1528 in München, war ein Mann mit einer Leidenschaft für Kunst, Musik und den katholischen Glauben. Als Sohn von Herzog Wilhelm IV. und Maria Jakobäa von Baden wuchs er in einer Zeit auf, in der Bayern von religiösen Umbrüchen geprägt war.
Ein Herz für die Kunst
Der Herzog war ein begeisterter Kunstsammler. Er legte den Grundstein für die heutige Bayerische Staatsbibliothek und holte den berühmten Komponisten Orlando di Lasso an seinen Hof. Seine Liebe zur Musik war so groß, dass er oft selbst an Aufführungen teilnahm und sogar versuchte, einige Takte mitzusingen – sehr zum Amüsement seiner Hofgesellschaft.
Ein Herz für den Glauben
Als überzeugter Katholik setzte sich Albrecht für die Gegenreformation ein. Er lud die Jesuiten nach Bayern ein und übertrug ihnen 1557 die Leitung der Universität Ingolstadt. Sein Ziel war es, den katholischen Glauben zu stärken und die Bildung im Land zu fördern.
Ein Herz für die Familie
1546 heiratete Albrecht Anna von Österreich, die Tochter von Kaiser Ferdinand I. Diese Verbindung stärkte die Beziehungen zwischen Bayern und den Habsburgern. Das Paar hatte zehn Kinder, darunter Wilhelm V., der später die Nachfolge seines Vaters antrat.
Ein Herz für die Region
Obwohl es keine direkten Hinweise auf einen persönlichen Besuch Albrechts in Vachendorf gibt, beeinflussten seine Reformen und seine Förderung der Kirche auch die Pfarreien in der Region. Der Herzog war der Initiator der Visitation von 1558, in der der Vachendorfer Pfarrer Joannes Burckstaler von einer Kommission befragt wurde. Die Nähe von Vachendorf zur bayerischen Grenze machte die Pfarrei zu einem wichtigen Teil der kirchlichen und politischen Landschaft, gerade auch weil es sich damals um eine der flächenmässig grössten Pfarreien überhaupt handelte. Burckstaler berichtet uns von 2.000 Kommunikanten, für die er zuständig sei.
Ein Herz für die Nachwelt
Albrecht starb am 24. Oktober 1579 in München. Sein Herz wurde in der Gnadenkapelle von Altötting beigesetzt, einem bedeutenden Marienwallfahrtsort. Diese Geste unterstrich seine tiefe Frömmigkeit und seine Verbundenheit mit der Marienverehrung.
Ein Herz für die Anekdoten
Eine humorvolle Begebenheit aus Albrechts Leben erzählt von seiner Vorliebe für prunkvolle Feste. Einmal soll er ein Festmahl mit so vielen Gängen veranstaltet haben, dass die Gäste am Ende nicht mehr wussten, ob sie noch essen oder schon tanzen sollten. Albrecht selbst soll lachend bemerkt haben: "Wer nicht mehr essen kann, der soll tanzen, und wer nicht tanzen kann, der soll singen!"
Herzog Albrecht V. bleibt in Erinnerung als ein Mann, der mit Herz und Leidenschaft für Kunst, Glauben und seine Heimat Bayern lebte.
(Jochen Nistler)
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