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Kapelle in Wörglham
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Die Kapelle von Wörglham
Am Westausgang von Wörglham steht eine kleine, sorgfältig gepflegte Kapelle, die durch ihre schlichte Bauweise und ihre schöne Lage sofort ins Auge fällt. Ihr mit Lärchenschindeln gedecktes Dach trägt ein fein gearbeitetes schmiedeeisernes Kreuz und fügt sich harmonisch in die bäuerliche Landschaft des Chiemgaus ein.
Der Innenraum der Kapelle ist durch eine Zwischenmauer mit einem großen rundbogigen Fenster gegliedert. Ein kunstvoll geschmiedetes Gitter mit der Jahreszahl 1867 und den Initialen IMS gibt den Blick auf die Andachtsbilder frei. Dahinter befinden sich ein gerahmter Farbdruck der Sixtinischen Madonna sowie ein kleines Kruzifix. Der offene Vorraum mit einem einfachen Sitzbrett lädt Besucher zum kurzen Innehalten und Verweilen ein.
Die ursprüngliche Kapelle erlitt im Jahr 1945 schwere Schäden, als vorbeifahrende amerikanische Panzer das Mauerwerk erschütterten. Eine Reparatur erschien damals kaum möglich. Im Jahr 1956 entstand schließlich ein Wiederaufbau durch den Großvater des heutigen Eigentümers Nikolaus Georg Perreiter (Sossauer), woran eine eingeritzte Jahreszahl im Zementboden erinnert.
Der Innenraum der Kapelle ist durch eine Zwischenmauer mit einem großen rundbogigen Fenster gegliedert. Ein kunstvoll geschmiedetes Gitter mit der Jahreszahl 1867 und den Initialen IMS gibt den Blick auf die Andachtsbilder frei. Dahinter befinden sich ein gerahmter Farbdruck der Sixtinischen Madonna sowie ein kleines Kruzifix. Der offene Vorraum mit einem einfachen Sitzbrett lädt Besucher zum kurzen Innehalten und Verweilen ein.
Die ursprüngliche Kapelle erlitt im Jahr 1945 schwere Schäden, als vorbeifahrende amerikanische Panzer das Mauerwerk erschütterten. Eine Reparatur erschien damals kaum möglich. Im Jahr 1956 entstand schließlich ein Wiederaufbau durch den Großvater des heutigen Eigentümers Nikolaus Georg Perreiter (Sossauer), woran eine eingeritzte Jahreszahl im Zementboden erinnert.
Die etwa drei Meter hohe Kapelle wirkt trotz ihrer geringen Größe eindrucksvoll. Von ihrem Standort eröffnet sich ein weiter Blick über die Landschaft bis hin zum Gebirgspanorama der Chiemgauer Alpen. So verbindet dieser kleine Andachtsort bäuerliche Geschichte, persönliche Erinnerung und die stille Weite der Umgebung.
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