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Objekte
Hauskapelle Schützinger/Haberlander
Hierzu ein Artikel im Gemeindeanzeiger:
Am Ende der Reichhausener Straße steht beim Schützinger-Anwesen (heute Haberlander) eine sehr schöne gepflegte Hauskapelle. Bevor im Jahr 1858 die Eisenbahn gebaut wurde verlief hier die alte Straße von Hasperting nach Schlecht und dann weiter nach Humhausen. Die Straße, besser gesagt ein Hohlweg fiel recht steil ab ins Fuschbachtal und so soll sich einst an diesem Berg ein Fuhrwerksunglück ereignet haben, das aber ohne schlimmere Folgen blieb. Wahrscheinlich wurde die Kapelle aus Dankbarkeit dafür errichtet.
Jedenfalls stand die Kapelle lange Jahre und war über dies schadhaft geworden. Als 1957 das Schützinger Anwesen neu erbaut werden sollte, stand die Kapelle im Weg. Daraufhin wurde der damalige Pfarrer Andreas Voit befragt, ob die Kapelle abgerissen werden dürfe. „Hias, wennst es wieder genauso aufbaust wia’s war, redn ma ned lang, reißt es weg“. Da wurde natürlich nicht lange gefackelt und eine neue Kapelle errichtet.
Wer aber nun glaubt es handele sich dabei um die heutige Kapelle, der täuscht sich gewaltig. Es kam das Jahr 1972 und eine neue Garage sollte errichtet werden. Wiederum stand dummerweise die Kapelle genau im Weg. So wurde sie kurzerhand ein drittes Mal versetzt und kam nunmehr an ihren heutigen Standort. Einzig der Dachstuhl aus handgehauenen Balken machte alle Umzüge unbeschadet mit. Da haben sie wohl gutes Material genommen, damals im 19. Jahrhundert. Von vielen Blumen umgeben ist die Kapelle heute ein schönes, liebevoll gepflegtes Kleinod unter den Vachendorfer Flurdenkmälern. (Jochen Nistler)
Text Chronik 1990:
Die gepflegte Kapelle (Höhe 350cm), die eine neuzeitliche einfache Muttergottesstatue und ein Kreuzigungsbildnis birgt, wurde anläßlich des Hausbaus im Jahre 1957 um etwa 5m zurückversetzt. An der Kapelle führte vor dem Bau der Bahn im Jahre 1858 die Straße von Hasperting nach Humhausen vorbei, die steil ins Fuschbachtal abfiel. Nach Überlieferung soll sich hier ein Unfall ereignet haben, der jedoch ohne schlimmere Folgen blieb.
Am Ende der Reichhausener Straße steht beim Schützinger-Anwesen (heute Haberlander) eine sehr schöne gepflegte Hauskapelle. Bevor im Jahr 1858 die Eisenbahn gebaut wurde verlief hier die alte Straße von Hasperting nach Schlecht und dann weiter nach Humhausen. Die Straße, besser gesagt ein Hohlweg fiel recht steil ab ins Fuschbachtal und so soll sich einst an diesem Berg ein Fuhrwerksunglück ereignet haben, das aber ohne schlimmere Folgen blieb. Wahrscheinlich wurde die Kapelle aus Dankbarkeit dafür errichtet.
Jedenfalls stand die Kapelle lange Jahre und war über dies schadhaft geworden. Als 1957 das Schützinger Anwesen neu erbaut werden sollte, stand die Kapelle im Weg. Daraufhin wurde der damalige Pfarrer Andreas Voit befragt, ob die Kapelle abgerissen werden dürfe. „Hias, wennst es wieder genauso aufbaust wia’s war, redn ma ned lang, reißt es weg“. Da wurde natürlich nicht lange gefackelt und eine neue Kapelle errichtet.
Wer aber nun glaubt es handele sich dabei um die heutige Kapelle, der täuscht sich gewaltig. Es kam das Jahr 1972 und eine neue Garage sollte errichtet werden. Wiederum stand dummerweise die Kapelle genau im Weg. So wurde sie kurzerhand ein drittes Mal versetzt und kam nunmehr an ihren heutigen Standort. Einzig der Dachstuhl aus handgehauenen Balken machte alle Umzüge unbeschadet mit. Da haben sie wohl gutes Material genommen, damals im 19. Jahrhundert. Von vielen Blumen umgeben ist die Kapelle heute ein schönes, liebevoll gepflegtes Kleinod unter den Vachendorfer Flurdenkmälern. (Jochen Nistler)
Text Chronik 1990:
Die gepflegte Kapelle (Höhe 350cm), die eine neuzeitliche einfache Muttergottesstatue und ein Kreuzigungsbildnis birgt, wurde anläßlich des Hausbaus im Jahre 1957 um etwa 5m zurückversetzt. An der Kapelle führte vor dem Bau der Bahn im Jahre 1858 die Straße von Hasperting nach Humhausen vorbei, die steil ins Fuschbachtal abfiel. Nach Überlieferung soll sich hier ein Unfall ereignet haben, der jedoch ohne schlimmere Folgen blieb.
Hierzu ein Artikel im Gemeindeanzeiger:
Am Ende der Reichhausener Straße steht beim Schützinger-Anwesen (heute Haberlander) eine sehr schöne gepflegte Hauskapelle. Bevor im Jahr 1858 die Eisenbahn gebaut wurde verlief hier die alte Straße von Hasperting nach Schlecht und dann weiter nach Humhausen. Die Straße, besser gesagt ein Hohlweg fiel recht steil ab ins Fuschbachtal und so soll sich einst an diesem Berg ein Fuhrwerksunglück ereignet haben, das aber ohne schlimmere Folgen blieb. Wahrscheinlich wurde die Kapelle aus Dankbarkeit dafür errichtet.
Jedenfalls stand die Kapelle lange Jahre und war über dies schadhaft geworden. Als 1957 das Schützinger Anwesen neu erbaut werden sollte, stand die Kapelle im Weg. Daraufhin wurde der damalige Pfarrer Andreas Voit befragt, ob die Kapelle abgerissen werden dürfe. „Hias, wennst es wieder genauso aufbaust wia’s war, redn ma ned lang, reißt es weg“. Da wurde natürlich nicht lange gefackelt und eine neue Kapelle errichtet.
Wer aber nun glaubt es handele sich dabei um die heutige Kapelle, der täuscht sich gewaltig. Es kam das Jahr 1972 und eine neue Garage sollte errichtet werden. Wiederum stand dummerweise die Kapelle genau im Weg. So wurde sie kurzerhand ein drittes Mal versetzt und kam nunmehr an ihren heutigen Standort. Einzig der Dachstuhl aus handgehauenen Balken machte alle Umzüge unbeschadet mit. Da haben sie wohl gutes Material genommen, damals im 19. Jahrhundert. Von vielen Blumen umgeben ist die Kapelle heute ein schönes, liebevoll gepflegtes Kleinod unter den Vachendorfer Flurdenkmälern. (Jochen Nistler)
Text Chronik 1990:
Die gepflegte Kapelle (Höhe 350cm), die eine neuzeitliche einfache Muttergottesstatue und ein Kreuzigungsbildnis birgt, wurde anläßlich des Hausbaus im Jahre 1957 um etwa 5m zurückversetzt. An der Kapelle führte vor dem Bau der Bahn im Jahre 1858 die Straße von Hasperting nach Humhausen vorbei, die steil ins Fuschbachtal abfiel. Nach Überlieferung soll sich hier ein Unfall ereignet haben, der jedoch ohne schlimmere Folgen blieb.
Am Ende der Reichhausener Straße steht beim Schützinger-Anwesen (heute Haberlander) eine sehr schöne gepflegte Hauskapelle. Bevor im Jahr 1858 die Eisenbahn gebaut wurde verlief hier die alte Straße von Hasperting nach Schlecht und dann weiter nach Humhausen. Die Straße, besser gesagt ein Hohlweg fiel recht steil ab ins Fuschbachtal und so soll sich einst an diesem Berg ein Fuhrwerksunglück ereignet haben, das aber ohne schlimmere Folgen blieb. Wahrscheinlich wurde die Kapelle aus Dankbarkeit dafür errichtet.
Jedenfalls stand die Kapelle lange Jahre und war über dies schadhaft geworden. Als 1957 das Schützinger Anwesen neu erbaut werden sollte, stand die Kapelle im Weg. Daraufhin wurde der damalige Pfarrer Andreas Voit befragt, ob die Kapelle abgerissen werden dürfe. „Hias, wennst es wieder genauso aufbaust wia’s war, redn ma ned lang, reißt es weg“. Da wurde natürlich nicht lange gefackelt und eine neue Kapelle errichtet.
Wer aber nun glaubt es handele sich dabei um die heutige Kapelle, der täuscht sich gewaltig. Es kam das Jahr 1972 und eine neue Garage sollte errichtet werden. Wiederum stand dummerweise die Kapelle genau im Weg. So wurde sie kurzerhand ein drittes Mal versetzt und kam nunmehr an ihren heutigen Standort. Einzig der Dachstuhl aus handgehauenen Balken machte alle Umzüge unbeschadet mit. Da haben sie wohl gutes Material genommen, damals im 19. Jahrhundert. Von vielen Blumen umgeben ist die Kapelle heute ein schönes, liebevoll gepflegtes Kleinod unter den Vachendorfer Flurdenkmälern. (Jochen Nistler)
Text Chronik 1990:
Die gepflegte Kapelle (Höhe 350cm), die eine neuzeitliche einfache Muttergottesstatue und ein Kreuzigungsbildnis birgt, wurde anläßlich des Hausbaus im Jahre 1957 um etwa 5m zurückversetzt. An der Kapelle führte vor dem Bau der Bahn im Jahre 1858 die Straße von Hasperting nach Humhausen vorbei, die steil ins Fuschbachtal abfiel. Nach Überlieferung soll sich hier ein Unfall ereignet haben, der jedoch ohne schlimmere Folgen blieb.
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