Vom Archiv auf die Webseite Archithek verstehen
Bewusst veröffentlichen
Im Backend darf eine Geschichte wachsen. Auf der Webseite sieht sie das Publikum. Dazwischen liegt eine Entscheidung: Welche Informationen sind belegt, verständlich und für die Öffentlichkeit bestimmt?
This guide and its films are currently available in German.
01 · Zwei Räume
Werkstatt und Schaufenster
Im Backend tragen Sie Material ein, verknüpfen es und prüfen Hinweise. Dort arbeitet Ihr Team mit Anmeldung. Ein neuer Eintrag bleibt zunächst privat. Erst wenn Sie „Veröffentlichen?“ einschalten, kann er auf der öffentlichen Webseite erscheinen.
Das ist mehr als ein technischer Schalter: Lesen Sie Überschrift, Kurzbeschreibung und Beschreibung so, wie Besucher sie später lesen würden. Fragen Sie sich, ob Aussagen belegt sind und ob Namen und Zusammenhänge ohne internes Vorwissen verständlich bleiben.
02 · Sichtbarkeit
Der Eintrag ist nicht die einzige Entscheidung
Für einzelne Felder können Sie „Öffentlich“ oder „Privat“ wählen. Eine Person kann sichtbar sein, während Geburtsdatum oder Geburtsort verborgen bleiben. Unter Einstellungen → Sichtbarkeits-Standard legen Sie fest, wie Felder neuer Einträge zunächst behandelt werden.
Bezeichnung, Kurzbeschreibung und Beschreibung bleiben sichtbar, sobald der Eintrag veröffentlicht ist. Vertrauliche Angaben gehören deshalb nicht in diese Texte. Bei lebenden Personen klären Sie die Veröffentlichung vorab mit ihnen.
03 · Bilder und Herkunft
Zeigen dürfen und richtig nennen
Ein Rechteprofil hält Rechteinhaber, Lizenz und Bildnachweis fest. Wenn es an einem Medium hängt, können diese Angaben neben dem Bild erscheinen. Ist unklar, ob ein Foto gezeigt werden darf, lassen Sie es privat, bis die Rechte geklärt sind.
Herkunftsangaben lassen sich bei Bedarf verbergen. Interne Notizen bleiben für das Team. Prüfen Sie beides getrennt vom eigentlichen Eintrag: Eine veröffentlichte Geschichte muss nicht jeden Arbeitsschritt und jede private Quelle offenlegen.
04 · Auf der Webseite
Was Besucher daraus machen können
Öffentliche Einträge lassen sich über Suche und Stöbern entdecken. Von einem Menschen führt ein Link zu einem Ort, einem Ereignis oder einem Bild – und von dort weiter. Gute Verknüpfungen machen aus einzelnen Datensätzen eine lesbare Geschichte.
Besucher können Hinweise zu erkannten Personen oder Dingen einsenden. Diese Hinweise landen zunächst beim Team. Sie prüfen sie und entscheiden bewusst, was übernommen wird; ein Hinweis ist noch keine bestätigte Tatsache.
Sehen und vertiefen
Zwei Blicke auf das Thema.
Die Filme zeigen die Schritte am Beispiel. Die einzelnen Anleitungsseiten bieten Kapitel und zusätzliche Angaben zum Nachschlagen.
Was darf öffentlich sein?
Sichtbarkeit, private Felder und Rechte bewusst steuern.
Vom Backend auf die Webseite
Wie aus interner Archivarbeit eine öffentliche Geschichte wird.
Zum Mitnehmen
Vor dem Klick auf „Veröffentlichen?“
- Eintrag und sichtbare Texte gegenlesen
- Private Felder und lebende Personen prüfen
- Bildrechte, Lizenz und Herkunft klären
- Öffentliche Ansicht und Verknüpfungen kontrollieren